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Stadtführungen Solothurn - die Barockstadt Schweiz!
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Mit 16.163 Einwohnern per 31. Dezember 2010 ist Solothurn nach Olten die zweitgrösste Stadt des Kantons Solothurn und zählt zu den kleineren Städten der Schweiz. In der Agglomeration Solothurn, zu der auch Gemeinden aus den Bezirken Lebern und Wasseramt gehören, lebten im Jahr 2009 75.359 Personen in 24 Gemeinden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Solothurn
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Solothurner Infos in Kürze aus Wikipedia mit Bildern
Solothurn (frz. Soleure, ital. Soletta, lat. Salodurum) ist eine politische Gemeinde und der Hauptort des Kantons Solothurn. Die Stadt bildet einen Bezirk für sich.
Solothurn nennt sich «schönste Barockstadt der Schweiz», andere nennen sie traditionell «Ambassadorenstadt» oder «Sankt-Ursen-Stadt». Die Altstadt in ihrem heutigen Zustand wurde zum grössten Teil zwischen 1520 und 1790 errichtet und zeigt dementsprechend eine Mischung verschiedener Architektur-Stile.
Solothurn liegt auf 430 m ü. M. am Jurasüdfuss. Die Stadt wird durch die Aare in einen nördlichen und südlichen Bereich geteilt. Zu den kleineren Bächen zählen der Brunngraben, der Brühlgraben, der Obach, der Dürrbach sowie der St. Katharinenbach (von Westen nach Osten). Etwa fünf Kilometer nördlich auf 1'395 m ü. M. liegt der «Solothurner Hausberg» Weissenstein, worauf bis 2009 eine kleine Sesselbahn führte. Nordöstlich des Gemeindegebiets mündet die Emme bei Emmenspitz in die Aare. Topographisch gesehen liegt die Solothurner Altstadt auf einer Endmoräne des Rhonegletschers aus der Würm-Kaltzeit. Richtung Norden und auf der anderen Seite der Aare Richtung Süden erhöht sich das Gemeindegebiet auf 470 bzw. 450 m ü. M. Die Gemeindefläche ist 629 ha gross, davon entfielen 1994 66 % auf Siedlungen, 25 % auf Landwirtschaft und knapp 9 % auf Wald, Gehölze und unproduktives Land.
Kurz nach der liberalen Revolution von 1830 wurde in Solothurn damit begonnen, die Stadtmauern und Stadtbefestigungen aus Mittelalter und Früh-Neuzeit niederzureissen, die – analog etwa den mannigfachen Binnenzöllen, Mass-Einheiten und Geldwährungen auf bundesstaatlicher Ebene – als hinderlich betrachtet wurden für den ersehnten Handels- und Industrialisierungs-Aufschwung. Ausserhalb dieser Festungsanlagen existierten zu jener Zeit einzig verstreut einige Residenzen der gestürzten aristokratischen Geschlechter, einige Bauernhöfe und kirchliche Institutionen (z. B. Klöster, darunter das Kapuzinerkloster Solothurn).
In der Zeitspanne 1850 bis 1900 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl in der Stadt Solothurn von rund 5'000 Personen auf rund 10'000 Personen. Einem Aquarell von L. Wagner von 1884 ist zu entnehmen, dass die zusätzliche Bevölkerung Wohnraum-Angebot vorab durch Ausdehnung des Siedlungsgebietes im Bereich Westring bis ca. heutige Zentralbibliothek erhielt. 10'000 Personen fanden damals Unterkunft in einem Gebiet umfassend weitgehend nur die Alt- und Vorstadt sowie das vorgeschobene Westring-Quartier (verglichen mit der heutigen Stadtgrösse, für eine Bevölkerung von rund 15'500 Personen). Erklärbar ist diese damals sehr starke Verdichtung z. B. mit dem Umstand, dass der Dienstleistungs-Sektor noch sehr schwach ausgeprägt war: Nahezu das gesamte genannte Raumangebot stand für Wohnzwecke zur Verfügung, es gab vergleichsweise zu heute noch sehr wenige Büros und Ladengeschäfte, ganz zu schweigen von Warenhäusern etc. Auch waren die einzelnen Wohnungen im Allgemeinen noch deutlich kleiner als heute.
Von 1900 bis 1950 wuchs die städtische Solothurner Bevölkerung dann um fast 7'000 Personen auf 16'700. Dies vorab durch nachhaltigen Überbauungsbeginn der Quartiere Dilitsch, Allmendstrasse, Obere Steingruben, St. Kathrinen und der Südstadt. Aus dem Jahr 1938 stammt der erste Zonenplan, den die Stadt damals noch in eigener Regie und ohne Vorgaben von Bund oder Kanton erstellte. Er enthielt allerdings nur sehr rudimentäre Auflagen: Noch durften Wohnblöcke in Zweifamilienhaus-Quartieren errichtet werden, Wohn- und Industriezonen waren noch nicht klar voneinander getrennt.
Von 1950 bis heute nahm die Bevölkerungszahl in Solothurn etwas ab, mit allerdings einigen Schwankungen innerhalb dieses Zeitfensters. Das Siedlungsgebiet hingegen wuchs kontinuierlich und deutlich, zurückzuführen auf den zunehmenden Anteil des Einfamilienhaus-Baus, den stets ansteigenden individuellen Wohnraum-Bedarf, vermehrte Einpersonen-Haushalte, expandierenden Gewerbe- und Industriebau sowie zunehmenden Bedarf an Büro- und Ladenflächen. Anfangs der 1970er Jahre wurde mit dem «Bebauungsplan Brühl» auch die Überbauung der Weststadt im engeren Sinne in Angriff genommen, mit den anfänglich umstrittenen ersten Hochhäusern der Stadt, den Riedmatt-Blöcken.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Solothurn gehört die malerische Altstadt mit ihren Zunfthäusern und Figurenbrunnen, darin besonders:
- Der Zeitglockenturm, erbaut teilweise in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, das älteste Bauwerk der Stadt. Das Turmuhrwerk wurde von Laurentius Liechti um 1545 angefertigt.
- Das Bieltor mit dem Buristurm sowie das Baseltor mit der Riedholzschanze und dem Riedholzturm, die zusammen mit der Krummturmschanze von der einstigen wuchtigen Festungsanlage zeugen.
- Das Rathaus, von einem Kernteil aus dem 13. Jahrhundert ausgehend bis ins 19. Jahrhundert stetig aus- und umgebaut.
- Das Museum Altes Zeughaus (erbaut 1609–1614) mit der grössten Harnischsammlung Europas.
- Die St. Ursenkathedrale, ein 1773 vollendeter barock-klassizistischer Bau.
- Die barocke Jesuitenkirche (erbaut 1680–1689)
- Die spätmittelalterliche Franziskanerkirche (erbaut 1426 bis 1436)
- Ein Restteil der mittelalterlichen Festungsmauer an der Nordseite des Riedholzplatzes. Die übrigen Teil-Befestigungen (Schanzen) sind neuer, aus dem 17. Jahrhundert. An der Löwengasse gibt es zudem noch einen stattlichen Mauerrest des vor rund 1700 Jahren entstandenen Römer-Castrums, das ein Areal deutlich kleiner als die heutige mittelalterliche Altstadt umfasste.
- Die 1363 erstmals urkundlich erwähnte Schmiedengasse, wo Eisen geschmiedet wurde sowie die Nictumgasse, das Gebiet der früheren St. Ursen-Chorherren.
- Das teilweise 1722 erbaute Landhaus
- In der fast verkehrsfreien Vorstadt das Alte Spital und der Krummturm
- Das Kunstmuseum Solothurn
- Verschiedene Brunnen, darunter der Schmiedengassbrunnen und der Gerberngassbrunnen.
In unmittelbarer Nähe befinden sich die Verenaschlucht mit der Einsiedelei und das Schloss Waldegg.
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Sehenswürdigkeiten von Solothurn: malerische Altstadt mit ihren Zunfthäusern und Figurenbrunnen, Zeitglockenturm, erbaut teilweise in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts,
das älteste Bauwerk, Bieltor mit dem Buristurm sowie das Baseltor mit der Riedholzschanze und dem Riedholzturm
Krummturmschanze, Rathaus, von einem Kernteil vom 13. Jahrhundert ausgebaut bis ins 19. Jahrhundert, Museum Altes Zeughaus (erbaut 1609–1614) mit der grössten Harnischsammlung Europas, St.
Ursenkathedrale, ein 1773 vollendeter barock-klassizistischer Bau.
Barocke Jesuitenkirche (erbaut 1680–1689), Spätmittelalterliche Franziskanerkirche (erbaut 1426 bis 1436)
mittelalterlichen Festungsmauer an der Nordseite des Riedholzplatze, Vorstadt Alte Spital und Krummturm, wo auch die romandie fährt.
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Die «Solothurnerzahl» 11
Solothurn hat eine spezielle Beziehung zu der Zahl Elf, deren Ursprung möglicherweise bis ins Mittelalter zurückreicht. Der Grund für diese Vorliebe liegt allerdings im Dunkeln. Die Bürgerschaft der Stadt war in elf Zünften organisiert und bereits der erste Rat, den die Solothurner stellen durften, zählte elf Mitglieder. Nachdem immer mehr solche 11er-Beziehungen zum Vorschein traten, begannen die Solothurner diese Zahl bewusst zu pflegen.
So verfügt das Wahrzeichen der Stadt, die St. Ursenkathedrale, über elf Altäre und elf Glocken. Zu ihr hinauf führt eine Treppe mit jeweils elf Stufen pro Abschnitt. Und die vom Haupteingang aus gezählt elfte, schwarz gestrichene, quadratische Bodenplatte im Hauptschiff bezeichnet die einzige Stelle in der Kirche, von der aus alle elf Altäre bzw. Teile davon gleichzeitig zu sehen sind. Die barocke Stadtbefestigung besass vor ihrem Teilabbruch elf Bastionen. Im weiteren hat die Stadt eine «Solothurner Uhr», die nur 11 Stunden hat. Das im Naturmuseum hängende Foucault-Pendel, welches die Erddrehung anzeigt, dreht sich ebenfalls relativ zum Erdboden um elf Grad pro Stunde.
Eine lokale Brauerei heisst Öufi Bier (solothurnisches Schweizerdeutsch für Elf) und produziert ein gleichnamiges Bier. Das «Solothurner Bataillon» der Schweizer Armee (Infanterie-Bataillon 11) trägt ebenfalls die Zahl 11. Dieses ging 2004 aus dem Infanterie-Regiment 11 hervor, welches ebenfalls dem Kanton Solothurn zugewiesen war.
Zu den überprüfbaren 11er-Beziehungen gesellen sich viele Mythen: So ist Solothurn nicht der elfte Kanton der Alten Eidgenossenschaft, sondern der zehnte. Weiter gab und gibt es weit mehr als elf Brunnen und elf Kirchen und Kapellen auf Stadtgebiet. Die mittelalterliche Stadtbefestigung besass einst deutlich mehr als elf Türme, dafür gab es nie mehr als sieben Stadttore. http://de.wikipedia.org/wiki/Solothurn
Stadtführungen - Solothurn.com


