Stadtführungen Solothurn und Städte Schweiz
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Neu Exkursionen Solothurn - Wasseramt: Solarenergieregion + Fernwärme
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In der Zeitspanne 1850 bis 1900 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl in der Stadt Solothurn von rund 5'000 Personen auf rund 10'000 Personen.
10'000 Personen fanden damals Unterkunft in einem Gebiet umfassend weitgehend nur die Alt- und Vorstadt sowie das vorgeschobene Westring-Quartier (verglichen mit der heutigen Stadtgrösse, für eine Bevölkerung von rund 15'500 Personen). Erklärbar ist diese damals sehr starke Verdichtung z. B. mit dem Umstand, dass der Dienstleistungs-Sektor noch sehr schwach ausgeprägt war: Nahezu das gesamte genannte Raumangebot stand für Wohnzwecke zur Verfügung, es gab vergleichsweise zu heute noch sehr wenige Büros und Ladengeschäfte, ganz zu schweigen von Warenhäusern etc.
Auch waren die einzelnen Wohnungen im Allgemeinen noch deutlich kleiner als heute.
Von 1900 bis 1950 wuchs die städtische Solothurner Bevölkerung dann um fast 7'000 Personen auf 16'700. Dies vorab durch nachhaltigen Überbauungsbeginn der Quartiere Dilitsch, Allmendstrasse, Obere Steingruben, St. Kathrinen und der Südstadt.
Von 1950 bis heute nahm die Bevölkerungszahl in Solothurn etwas ab, mit allerdings einigen Schwankungen innerhalb dieses Zeitfensters. Das Siedlungsgebiet hingegen wuchs kontinuierlich und deutlich, zurückzuführen auf den zunehmenden Anteil des Einfamilienhaus-Baus, den stets ansteigenden individuellen Wohnraum-Bedarf, vermehrte Einpersonen-Haushalte, expandierenden Gewerbe- und Industriebau sowie zunehmenden Bedarf an Büro- und Ladenflächen. Anfangs der 1970er Jahre wurde mit dem «Bebauungsplan Brühl» auch die Überbauung der Weststadt im engeren Sinne in Angriff genommen, mit den anfänglich umstrittenen ersten Hochhäusern der Stadt, den Riedmatt-Blöcken.
Seit 2006 befindet sich das Projekt Wasserstadt Solothurn in der Planungsphase.
Die Altstadt heute
Anlässlich einer Studienwoche der Kantonsschule wurde im Jahr 2000 die Entwicklung der in ihrem Grundriss und teils auch in der Bausubstanz mittelalterlichen Solothurner Altstadt untersucht (publiziert bei der Naturforschenden Gesellschaft). Es wohnten dort anno 2000 noch 1050 Personen, was seit 1971 einer Abnahme von 40 % entspricht. Die Wohnnutzung weicht gemäss Studie zusehends einer kommerziellen Nutzung, wobei innerhalb dieser überregionale und internationale Ladenketten zunehmend das Schwergewicht bilden. Zum Teil werden die in den regulären Geschossen wegfallenden Wohnflächen mit dem Ausbau von Dachgeschossen kompensiert. Aufgrund der recht hohen Bodenpreise haben auch die Wohnungsmieten ein beachtliches Niveau erreicht.
gekürzt aus Solothurn Wikipedia
Stadtführungen - Solothurn.com

